Urbanisierung und Bevölkerungswachstum

Die Gesamtbevölkerung der Mittelmeerregion wird voraussichtlich von 309 Mio. im Jahr 2000 auf über 651 Mio. im Jahr 2030 ansteigen. Stellt man den daraus resultierenden steigenden Wasserbedarf den zukünftigen globalen Niederschlagsänderungen gegenüber, zeigt sich deutlich, dass die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums deutlich größere Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Wasserressourcen als der Klimawandel haben werden. Das Zusammenwirken externer Einflussfaktoren wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Landnutzung erfordert regionale Anpassungsstrategien, um eine gerechte und nachhaltige Wasserverfügbarkeit sicherzustellen, sowie das Absinken der Grundwasserspiegel und eine Mobilisierung tiefer versalzter Grundwässer zu reduzieren.