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Nationale Partner

Technische Universität Berlin, Fachbereich Hydrogeologie

Prof. Dr. Irina Engelhardt: Projektkoordination und hydrogeologisch-hydrologischen Modellierung

Frau Professor Engelhardt beschäftigt sich seit Jahren mit reaktiver Stofftransportmodellierung und hydrogeologischer Modellierung auf der Einzugsgebietsskala, unter variabel gesättigten Bedingungen. Mittels Labor- und Felduntersuchungen, sowie in großskaligen 3-dim. und Langzeit-Simulationen hat sie den Einfluss von Klima- und globalen Veränderungen auf Wasserressourcen in semiariden Gebieten, wie z.B. Saudi-Arabien, analysiert.

Universität Göttingen, Abteilung Angewandte Geologie

Prof. Dr. Martin Sauter: Aquifercharakterisierung und Ergebnistransfer

Die Arbeitsgruppe ist seit ca. 20 Jahren im Raum des Unteren Jordantals hydrogeologisch-wissenschaftlich tätig. Die Gruppe ist ausgewiesen im Bereich der Erkundung, Charakterisierung und Modellierung von Kluft- und Karstgrundwasserleitern, sowie in der Quantifizierung der Grundwasserneubildung unter semiariden Klimabedingungen.

 

Universität Bayreuth, Fachbereich Ökosystemleistungen

Prof. Dr. Thomas Koellner: Ökosystemleistungen und virtuelles Wasser

Die Arbeitsgruppe ‚Ökosystemleistungen‘ an der Universität Bayreuth beschäftigt sich seit vielen Jahren mit virtuellem Wasserhandel, Landnutzung sowie deren Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemleistungen. In regionalen und großräumigen Fallstudien wurde die Auswirkung von Landnutzungsänderungen auf Ökosystemleistungen und Trade-offs zwischen ihnen analysiert.

Universität Würzburg, Fachbereich Fernerkundung

Prof. Dr. Christopher Conrad, Dr. Sarah Schönbrodt-Stitt: Fernerkundung und Bodenfeuchte, Landnutzung

Der Lehrstuhl für Fernerkundung beschäftigt sich mit der Ableitung von fernerkundlichen Parametern in terrestrischen Ökosystemen für Agrarlandschaften. Dabei kommen optische Sensoren und SAR-Fernerkundungssysteme zum Einsatz. Aus SAR-Daten abgeleitete Bodenfeuchte­informationen ermöglichen Evapotranspirationsmodellierungen.

 

VisDat GmbH

Dr. Micha Gebel: DSS, Water App, Anwenderschulung

VisDat realisiert sowohl server- als auch clientseitige Lösungen rund um die Prozessierung, Analyse und Visualisierung von Geodaten, Programmierung von GIS-Softwarekomponenten und entwickelt browserbasierte Software für Prognoserechnungen im Rahmen der Umsetzung der EU-WRRL. VisDat entwickelte ein Wasserressourcenmanagementsystem für die Region Miyun, China und Südafrika.

 

Büro für Angewandte Hydrologie (Berlin)

Dr. Bernd Pfützner, Dr. Ruben Müller: Wasserwirtschaft und Optimierungsprozesse, Anwenderschulung

Das Büro für Angewandte Hydrologie (BAH) erbringt Dienstleistungen im Bereich Hydrologie und Softwareentwicklung für verschiedene Kunden aus der Wasserwirtschaft und Wissenschaft. Das BAH ist Mitglied im DWA und BWK, verfügt über langjährige Erfahrungen auf den Gebieten der Ingenieurhydrologie, Wasserbewirtschaftung und Softwareentwicklung. Das BAH hat bereits in mehreren FuE-Projekten erfolgreich mitgearbeitet (z.B. RIMAX-Mulde, GLOWA-Elbe, BeWi-Havel). Aktuelle Veröffentlichungen belegen die Erfahrung im Umgang mit multikriterieller Optimierung im Bereich der Hydrologie und Wasserbewirtschaftung.

 

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ist eine technisch-wissenschaftliche Oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Im Gebiet der Hydrogeologie beschäftigt sich die BGR mit Fragen der Grundwassererkundung, der quantitativen und qualitativen Bewertung von Grundwasserressourcen und ihrer Bewirtschaftung, dem Grundwasserschutz und der Erdwärmenutzung aus dem Grundwasser.

 

Internationale Partner

 

Montpellier Méditerranée Metropole, Frankreich

Dr. Arnaud Vestier

Die Region Montpellier Méditerranée Métropole zählt ca. 440.000 Einwohner und liegt in der Ebene von Bas-Languedoc. Arnaud Vestier, der Vertreter der Montpellier Méditerranée Métropole in MedWater, ist Ingenieur mit einem Abschluss in Wassertechnologie von der Universität Montpellier, mit 25 Jahren Erfahrung im Wasserbereich der Stadt Montpellier.

 

Bureau de Recherches Géologiques et Minières (BRGM), Frankreich

Dr. J.C. Maréchal

Dr. J.C. Maréchal ist Hydrogeologe mit umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Charakterisierung und Modellierung von Kluft- und Karstgrundwasserleitern. Seit 1998 betreute er zahlreiche Forschungsprojekte in Frankreich, den französischen Überseeregionen, sowie Indien und Kamerun. Sein Forschungsansatz basiert auf integrierten Methoden aus Geologie, Geophysik, Hydrodynamik, Hydrogeochemie und entsprechenden Modelltechniken. Seine Modellerfahrungen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Simulation im Bereich des globalen Wandels und des Grundwassers. J.C.Maréchal ist ferner ausgewiesen auf dem Gebiet der Untersuchung von biogeochemischen Zyklen in kleinen Einzugsgebieten (critical zone project).

Università degli Studi di Napoli Federico II, Italien

Fachgebiet für Agrikulturelle Wissenschaften, Prof. Dr. Nunzio Romano

Das Institut für landwirtschaftliche Wissenschaften beschäftigt sich mit Bodenwasserhaushalt, Wasserressourcenmanagement, Simulation der Wasserbewegung in der ungesättigten Zone, Hydrologie, Bewässerungskonzepten, sowie Feld- und Laboruntersuchungen, im Kontext mit hydraulischen und bodenphysikalischen Untersuchungen. Prof. Romano ist Editor für Journal of Hydrology und HESS, Hydrology and Earth System Sciences, und Mitglied des Beirates der Italienischen Landwirtschaftskammer.

 

Università degli Studi di Napoli Federico II, Italien

Engineering Geology and Hydrogeology Department, Prof. Dr. Pantaleone De Vita

Das Institut der Erd-, Umwelt-, und Ressourcenwissenschaften der Universität Napoli Federico II ist eines der ältesten italienischen Institute für Erdwissenschaften und konzentriert sich auf die Erforschung geologischer Ressourcen und Naturgefahren. Pantaleone De Vita ist Professor für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie. Er leitet das ingenieurgeologische und geotechnische Labor und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Promotion und damit seit 1991 mit der Hydrogeologie des Alento-Einzugsgebietes.

 

MEKOROT Co Ltd., Israel

Dr. Yossi Guttman

Die Mekorot Water Company Ltd. ist eines der größten und ältesten nationalen Trinkwasserwasserversorgungsunternehmen in Israel, mit Sitz in Eschkol. Das Unternehmen ist zuständig für die landesweite Wasserversorgung, Wasserqualität, Infrastruktur, Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzungsanlagen, insgesam versorgt es sieben Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser.

 

Ben-Gurion University of the Negev, Israel

Department of Geography and Environmental Development, Dr. Meidad Kissinger

Dr. Meidad Kissinger arbeitet an der “Ben-Gurion University of the Negev” am “Department of Geography and Environmental Development“. Seit 2015 ist er Leiter des “Negev Centre for Sustainability“ an seiner Universität. Dieses Zentrum fokussiert in seiner angewandten Forschung auf Interaktionen zwischen sozialen, kulturellen, ökonomischen und umweltbezogenen Aspekten der Nachhaltigkeit auf unterschiedlichen räumlichen Skalen.

HSI Hydrological Service Israel, Israel

Dr. Gabriel Weinberger

Die Wasserbehörde ist verantwortlich für das Management, den Betrieb und die Entwicklung der Wasserwirtschaft in Israel. Dabei obliegt der Behörde die Verantwortung für die Bewahrung und Rehabilitation der natürlichen Wasserquellen, die Erschließung von neuen Wasserquellen und die Beaufsichtigung von Konsumenten und Produzenten des Wassers.

 

Hebrew University of Jerusalem, Israel

Institute of Earth Sciences, Prof. Efrat Morin

Das hydrometeorologische Labor der Hebrew University, geleitet von Prof. Morin, fokussiert sich auf Niederschlagsanalysen und -vorhersagen, hydrologische Prozesse sowie deren Modellierung und den Auswirkungen des voranschreitenden Klimawandels auf die Umwelt und den Wasserhaushalt.

Palestinian Water Authority, Palästina

Dr. Subhi Samhan

Die Behörde zielt auf das Erreichen eines integrierten und nachhaltigen Managements der Wasserressourcen sowie deren Schutz und Erhaltung ab. Besonderer Wert liegt dabei auf der Balance zwischen Quantität und Qualität des für die palästinensischen Bürger verfügbaren Wassers.